Entspannung Teil 1

Alle reden von Stress und Burnout, warum reden wir nicht einmal über Entspannung?

 

Es besteht kein Zweifel daran, dass wir leistungsfähig und aktiv sein sollen um etwas aus unserem Leben zu machen, und unsere Ziele zu verwirklichen. Dabei wird aber oft übersehen, dass es genauso wichtig ist immer wieder Erholungsphasen einzulegen. Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung bildet eine durchaus sinnvolle Einheit. Aufgebaute Spannung entlädt sich in der Entspannung, hier wird wieder Energie gesammelt für neuerliche Anspannung. 

 

 

Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, Sympathikus und Parasympathikus als Gegenspieler aufzustellen. Vernachlässigen wir den weniger aufdringlichen der Beiden, kann es zu unangenehmen Folgereaktionen kommen (Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Entzündungen,... um nur einige wenige zu nennen).

Dabei wäre es so einfach das Gleichgewicht immer wieder herzustellen, wenn „wir es uns einfach wert sind “ um diese überstrapazierte Phrase zu benützen …

Das Geheimnis liegt darin zu erkennen, dass Entspannung nichts mit Faulheit oder Untätigkeit zu tun hat, sondern im Gegenteil unser Potenzial erhöht. Würden wir unseren Stress-Level mit der Saite eines Musikinstruments vergleichen, könnten wir feststellen, dass bei zu wenig Spannung kein Ton entsteht, aber unter zuviel Spannung wird die Saite reißen.

 

Hier ein paar Tipps für einen entspannten Alltag:

 

Lernen wir wieder uns an den einfachen Dingen des Lebens zu freuen, den momentanen Augenblick festzuhalten und zu genießen. Wie funktioniert das? Man blendet alles andere rundherum aus und zentriert seine ganze Aufmerksamkeit mit allen Sinnen auf eine Sache. Zum Beispiel auf den Geruch kurz nachdem es geregnet hat, das Betrachten einer Hummel beim Nektar naschen, das Lauschen der Lieblings CD,… dabei beruhigen sich die Gedanken ganz von selbst und unser Gehirn ist empfänglich für neue Energien.

 

Finden wir unseren persönlichen Rückzugsort. Um dem Alltag zu entkommen wirken bestimmte Orte sehr entspannend. Dafür muss jeder selbst einen Platz finden, wo er sich am wohlsten fühlt und vollkommen abschalten kann. Für manche Menschen ist es das eigene Bett, die Badewanne, die Gartenlaube oder ein besonderer Urlaubsort.

 

Man ist in der heutigen Zeit ständig online, ob mit Handy, Laptop oder Tablet, es herrscht permanente Ablenkung. Am Abend läuft der Fernseher, nebenbei der Laptop, genau dieses Springen von einem Medium zum anderen verhindert, dass wir zur Ruhe kommen können.

Eine Möglichkeit wäre es, Zeiten einzuführen in welchen wir nicht erreichbar sind, und zwar nicht nur indem wir das Handy abschalten, sondern wir nehmen auch eine Auszeit von Zeitungen, Fernsehen und der freundschaftlichen „Gerüchteküche“.

 

Im nächsten Beitrag werde ich Euch ein paar Entspannungstechniken vorstellen,

 

bis bald, Sylvia

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